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Die bekannteste Kreativitätstechnik: Brainstorming


Die bekannteste Kreativitätstechnik ist wohl das Brainstorming: eine Gruppentechnik, bei der die Teilnehmer frei assoziieren und ihre Ideen äußern. Sie greifen die Ideen anderer auf und entwickeln daraus eigene, neue Ideen.

Dabei gelten feste Regeln:

Ein Protokollant schreibt für alle sichtbar mit, ein Moderator (oft dieselbe Person) feuert die Gruppe an und stellt sicher, dass alle sich beteiligen, das Thema des Brainstormings im Auge behalten und die Regeln beachten. Es hat sich bewährt, auch völlig fachfremde Personen am Brainstorming zu beteiligen, weil sie unvoreingenommen an das Thema herangehen und Ideen "von außen" einbringen.

Bei Teilnehmern manchmal unbeliebt, aber sehr ergiebig ist es, das Brainstorming zeitlich zu "überdehnen": Am Anfang kommen in erster Linie bereits vorhandene oder offensichtliche Ideen zur Sprache. Danach macht sich leicht das Gefühl breit, dass "nichts mehr kommt". Doch wenn der Moderator das Brainstorming trotzdem weiterführt, produzieren die Teilnehmer mit hoher Wahrscheinlichkeit neuartige, ausgefallene Ideen.

Nach dem Brainstorming müssen Sie die Ideen noch sortieren und bewerten. Beginnen Sie damit erst, wenn die Ideenfindung endgültig abgeschlossen ist! Die Gruppe kann diese Aufgabe entweder im Anschluss an das Brainstorming selbst übernehmen oder auch anderen überlassen.

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