Während Sie beim Brainstorming eine Reihe unsortierter Begriffe zusammenstellen und anschließend sortieren, erzeugen Sie beim Mindmapping von Anfang an eine durchdachte Struktur: Zunächst schreiben Sie Ihr Thema in die Mitte eines weißen Blattes im Querformat. Dann fügen Sie im Uhrzeigersinn alle Gedanken hinzu, die Ihnen dazu kommen, und verbinden sie durch eine Linie (Hauptast) mit dem Thema. Eine zusätzliche Assoziation zu einem bereits aufgeschriebenen Gedanken verbinden Sie mit diesem durch eine dünnere Linie (Nebenast). Bei Bedarf können Sie auch Querverbindungen zwischen verschiedenen Ästen herstellen.
Eine einmal erstellte Mindmap können Sie immer wieder überarbeiten und ergänzen. Dafür sollten Sie die Mindmap von Anfang an übersichtlich anlegen oder eines der zahlreichen Software-Angebote auf dem Markt nutzen.
Hinter dem Mindmapping steckt die Idee, dass wir nicht linear denken, sondern ständig spontane Assoziationen zu unterschiedlichen Stichworten haben. Deshalb stellt das Mindmapping Gedanken und ihre Zusammenhänge so dar, wie sie entstehen: als "Gedanken-Landkarte" (Mindmap). Das wiederum regt gleichzeitig neue Ideen an.
Das Mindmapping eignet sich als Kreativitätstechnik sowohl für Gruppen als auch für Einzelpersonen. Es lässt sich für verschiedene Anlässe nutzen:
Wenn Sie sich erst einmal an diese Form der Aufzeichnung von Gedanken gewöhnt haben, wird sie Ihnen auch nicht mehr unübersichtlich oder verwirrend vorkommen: Übung macht den Meister!
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